NEWS

Herzlich willkommen auf der NEWS-Seite der GEDOK Mitteldeutschland e.V. Hier informieren wir über all die Themen, Aspekte und künstlerischen Neuigkeiten, die wichtig für unsere Mitglieder und interessierte Künstler:innen sein könnten. 

 

Um zu erfahren, was die GEDOK Mitteldeutschland ausmacht und wie wir arbeiten, startet man am besten hier.

 

Neue Ausschreibung

Das Kunstsymposium: »Gespiegelte Zeit« findet vom 1. bis 11. Juli 2021 auf dem Parkfriedhof Leipzig-Plagwitz. Unterstützt durch das Programm: NEUSTART KULTUR, das Dezernat Kultur und das Referat für Mann und Frau der Stadt Leipzig, können in diesem Jahr die teilnehmenden Künstler:innen ein Honorar in Höhe von: 1.100 €

Die Ausschreibung hierfür läuft bis zum 20. Mai 2021. Hier sind die Ausschreibungsunterlagen zu finden ...

 

Das Käthe-Kollwitz-Museum in Moritzburg muss bleiben!

»Ich bin einverstanden damit, dass meine Kunst Zwecke hat. Ich will wirken in dieser Zeit,

in der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind.«

Käthe Kollwitz, 4. Dezember 1922

 

Am 8. Juli 1867 kommt Käthe, Ida Schmidt in Königsberg auf die Welt. Von ihrer freidenkenden Mutter und ihres sozial engagierten Vaters bekommt Käthe eine höchst ungewöhnliche Erziehung, religiös und sozial fortschrittlich. Käthe und die jüngere Schwester Lise- beide wollen Künstlerinnen werden. Da Frauen an den meisten deutschen Kunstakademien noch nicht zugelassen werden, bekommt Käthe privaten Zeichenunterricht, besucht die Künstlerinnenschulen in Berlin und München. In Schwabing genießt sie die freizügige Lebensweise, geht auf Maskenbälle und Kostümfeste. »Der freie Ton der ‘Malweiber’ entzückte mich.«

 

Als Künstlerin musste Kollwitz viele Hürden der patriarchalen Tradition überwinden, wird 1919 als erste Frau in die Preußische Akademie der Künste aufgenommen und bekam 1929 als erste Frau, die höchste Auszeichnung der Weimarer Republik, den Orden »Pour le Mérite«. Kollwitz’ Schaffen zeichnet sich durch ein starkes, gefühlsbetontes Interesse vor allem an Frauen der Arbeiterklasse aus; sie stellt ihre Leiden und Kämpfe, ihre Stärke und Schönheit in einfacher, auf das Wesentliche reduzierter Form dar.

 

1943 verlässt Käthe Kollwitz ihre Berliner Wohnung und kann bei der Bildhauerin Margarete Böning in Nordhausen (Thüringen) unterkommen. Als es auch hier gefährlich wird, zieht sie nach Moritzburg bei Dresden. Von ihrer Enkelin gepflegt, verbringt die sehr gebrechliche Künstlerin hier ihre letzten Tage. Käthe Kollwitz stirbt am 22. April 1945, zwei Wochen vor Ende des Krieges, im Alter von 77 Jahren.

 

Museum Moritzburg

Das Käthe-Kollwitz-Haus Moritzburg- gelegen am Schlossteich- ist der einzige Ort, an dem sich die Persönlichkeit der Künstlerin noch heute authentisch erfahren lässt. Das Haus wurde am 22. April 1995, dem 50. Todestags der Künstlerin, als Museum eröffnet.

»Kollwitz sei ja Berlinerin gewesen.« So war es von einem CDU-Ratsmitglied zu hören. Wieso sollte man sich denn in Sachsen um sie kümmern? Das darf kein Kriterium sein. Schließlich war Wagner gerade nicht mal drei Monate in Graupa. Käthe Kollwitz hat nachhaltig in Berlin gewirkt, über die Grenzen ihres Landes hinaus Spuren hinterlassen. Erinnerungskultur ist Verantwortung für nachfolgende Generationen und ihr Werk aktuell wie nie zuvor.

 

Petra Herrmann, 26. April 2021

 

Die Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte, der Rüdenhof in Moritzburg, unweit des Schlosses, ist in ernster Gefahr. Deshalb machen wir gerne auf die um den Erhalt kämpfende Petition aufmerksam: www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-kaethe-kollwitz-gedenkstaette-in-moritzburg-ruedenhof kann man online unterschreiben ...

 

Petra Herrmann

... schrieb den Text zu Käthe Kollwitz. Sie ist bildende Künstlerin, Moderatorin und Autorin. Sie lebt und arbeitet in der Nähe von Altenburg.

 

 

 

 

 

 

 

Poetry in memoriam ...

Ich sitze in Klosterfelde

 

Ich sitze in Klosterfelde

neben Bauer Koch

Die Wende ist vorüber,

geblieben ist das Fieber,

die Frage nach dem Sinn.

 

Die Miezen und Herr Zupke

Die kennen »Katz und Maus«

Jetzt müssen wir das lernen,

sonst ist es mit uns aus

 

Isolde Hamm (1939-2006), 1989

In Erinnerung an den 15. Todestag der Künstlerin, der Grafik-Designerin, Malerin und Stifterin Isolde Hamm.

 

Das Kuratorium der ISOLDE-HAMM-STIFTUNG
GEDOKMitteldeutschland e. V.


GEDOK liest ...

Leipzig liest extra

Sonnabend, 29.05.2021, 17 Uhr, Gohliser Schlößchen, Oesersaal, 

»Das Leben feiern!« - Poetische Investitionen zur Ermunterung mit GEDOK-Künstlerinnen aus Bamberg, Schweinfurt und Leipzig.

 

Gerade jetzt wollen wir das Positive unseres Lebens musikalisch-literarisch erfahrbar machen.

Wir wollen Mut machen und Zuversicht geben gegen Angst, Verzeiflung und Einsamkeit.

Lasst uns singen, tanzen, feiern. Wir stoßen an auf die Liebe.

Autobiografisch motivierte Lyrik tragen die Literatinnen Dagmar Dusil, Gisela Kohl-Eppelt,
Eva Lehmann-Lindenthal und Linde Unrein vor.

 

Die Musikerin Brunhild Fischer korrespondiert auf der Querflöte musikalisch mit den dichterischen Kompositionen.
- PERZEPTION - REFLEKTION - KOGNITION - INTERPRETATION - TRANSFORMATION - live über die Texte der Schriftstellerinnen, Lyrische Versuche und Moderation: Schauspielerin Sibylle Kuhne.

Änderungen vorbehalten.

Die Veranstaltung wird ohne Publikum im Oesersaal live gestreamt, verfügbar für alle digitalen Plattformen der GEDOK. 

(Stand: 22.04.2021)

 

Ein kleiner Vorgeschmack ist das von Sibylle Kuhne gelesene Gedicht von Elli Michler »Ich wünsche dir« hier zu finden. Die digitale Bearbeitung (2021) hat Nori Blume durchgeführt.

 

Maria Cornelia

 

Portraits, Selbstportraits, Wahrnehmung, Konzeptkunst,

Salon:
BAUHAUSSTR. 7A, Bauhausstraße 7a, 99423 Weimar

 

Website: 

www.mariacornelia.de

 

Ursula Daues

 

Musik: Gesang / Klavier/ Komposition

 

Website:

www.musartica.de

 

Astrid Homuth

 

Malerei

 

zur Website:

www.astrid-homuth.de

 


News aus dem Vorstand der Bundes-GEDOK

Bundesversammlung der GEDOK 2021 planmäßig vom 10. bis 12.09.2021
in Lübeck stattfinden. Als Besonderheit findet in diesem Rahmen auch das Symposium »Quo vadis GEDOK?« statt. (Teilweise können wir Sie/ Dich bei den Reiskosten unterstützen. Bei Interesse bitte über die E-Mail-Adresse: gedok.leipzig@gmx.de melden.

 

Bund stellt weitere Milliarde für Kulturbereich bereit – Kulturstaatsministerin Grütters: »Kulturelles Leben in all seinen Facetten stärken«

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am gestrigen Mittwoch zusätzliche Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für eine Aufstockung und Fortsetzung des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR befürwortet. Insgesamt wird der Bund damit zwei Milliarden Euro an Corona-Hilfen für den Kulturbereich zur Verfügung stellen. Dies entspricht dem gesamten Bundeskulturetat eines Jahres.
Weitere Informationen hier

 

Viertes Leipziger Frauen*Festival

26. Juni 2021 |
14 - 22 Uhr |
Marktplatz in Leipzig

Die GEDOK-Mitteldeutschland ist wieder mit einem Info-Stand dabei!

 

Wer hat Zeit und Lust mitzumachen und hat eine Idee für eine künstlerische Aktion? Gerne auch zum Thema »Schließung der Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte«.

Alle Ideen sind willkommen !

 

Sendet uns Eure Vorschläge an gedok.leipzig@gmx.de, mit dem Stichwort: Frauenfestival 2021

 

Seit 2001, ist der

21. Mai: Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung,
ein Aktionstag der UNESCO

Rettung der Käthe-Kollwitz- Gedenkstätte

am 22.04.2021,

16 bis 18 Uhr fand eine pressewirksame Aktion des Landesfrauenrates auf dem Dresdener Altmarkt statt.

 

Ziel: Erhalt der Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte in Moritzburg/ Rüdenhof

Und zur Situation der Künstlerinnen in der Pandemiezeit

Treffpunkt // Jour fixe

 

Die Mitglieder der GEDOK- Mitteldeutsch-land führen ab April ein digitales Vernetz-ungstreffen durch. In Form eines Stammtischs wollen wir mit Euch/Ihnen ins Gespräch kommen.

 

Jeden 1. Montag im Monat, das ist dann der

3. Mai, zwischen

18 bis 20 Uhr

Hier geht es zum Treffpunkt.

 

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Am 2. Mai feiert die Lene-Voigt-Gesellschaft coronabedingt doch eher nur gedanklich den
130. Geburtstag
von Lene Voigt. Am 2. Mai 1891 wurde Lene Voigt in der Sidonienstraße Nr. 14 (heute Paul-Gruner-Straße) geboren. Aber natürlich kann niemand daran gehindert werden, ihr einen Strauß Blumen aufs Grab auf dem Südfriedhof zu legen. Oder ihre Gedichte laut und tapfer vorzutragen.

Motto: »Nu grade!«

Quelle: L-IZ

 

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Newsletter: Redaktionsschluss dieser Ausgabe:

20. April 2021

(nächste Ausgabe: Redaktionsschluss:

25. Mai



en passant Galerie

»Innenwelten – Außengestalten«
Ausstellung mit Werken
von Miriam Jordan
 
Ausstellungszeitraum:
noch bis 31. Mai 2021
Bitte anmelden:
gedok.leipzig[at]gmx.de

LINKS ...

Informationen zu Fördermitteln, rechtlichen Fragen u.a.
Überblick über die aktuellen Corona-Hilfs- und Förderprogramme

(wird regelmäßig aktualisiert)

Zur CORONA-Künstler:innenhilfe geht es hier >>>

Studie zum Thema: Diskriminierung in Sachsen hier ...

 

H-TEAM e.V. schreibt gespendete Preisgelder in Höhe von 5.000,- € aus! Start des internationalen Wettbewerbes H-TEAM Künstlerpreis 2021 zum Thema: »Alles in Ordnung…?« Jeder ist eingeladen und ermutigt an dem Kunstwettbewerb teilzunehmen, und darf uns aus den Sparten: Malerei, Fotografie, Kurzfilm, Musik, Comics, Installationen/ Objekte, vorzutragende Literatur/ Dichtung/ Kurzgeschichte bis zu einer Arbeit digital einzureichen. Die Einreichung der Werke ist bis zum Mittwoch 30.06.2021 möglich. Link zum Wettbewerb

 

4-MONATIGES ARBEITSSTIPENDIUM FÜR BILDENDE KÜNSTLER*IN MIT KIND

Bewerbungen für 2021 sind ab 1. April 2021 möglich! Einsendeschluss ist der 15. Mai 2021 (24.00 Uhr, Berlin). Schaut doch mal rein: hier!

 

AUSSCHREIBUNG für Frauen, die eine Führungsposition in Kultur & Medien anstreben
Das Projektbüro »Frauen in Kultur & Medien« des Deutschen Kulturrates führt zum fünften Mal ein bundesweites 1:1-Mentoring-Programm für hochqualifizierte Künstlerinnen und Kreative durch, die im Kultur- und Medienbereich eine Führungsposition anstreben. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2021.
Benachrichtigung der Mentees Mitte Juli. Im September 2021 starten die Tandems ihr 6-monatiges Mentoring. Ein Auftakt-Treffen findet voraussichtlich am 1. Oktober statt.

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