LUX19: FRAUENARBEIT

Wir sind LUX: leuchtend und ungestüm*x. Als junge Projektgruppe der GEDOK Mitteldeutschland e.V. widmen wir uns Themen, die morgen wichtig sind. Dabei verbinden wir die schöpferische Tätigkeit der jeweils Teilnehmenden mit aktuellen Fragen von gesellschaftlicher Relevanz.

 

 

Welchen Wert hat Arbeit heute im Leben der Menschen? Wie passen Ideen von sozialer Gerechtigkeit mit der Produktion des Luxusgutes Kunst zusammen? Wie autonom kann Kunst in einer Zeit drängender gesellschaftlicher Fragen sein?

 

Das Kunstprojekt LUX19: Frauenarbeit fragt laut nach dem Wert von Arbeit, sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit für Frauen. In lebendigem Austausch mit der Öffentlichkeit erarbeitet eine ausgewählte Gruppe von elf Künstlerinnen bis Mitte 2020 künstlerische Projekte zum Themenkomplex Arbeit und Geschlecht. Die erste von vier Open Art Factorys, die den Rahmen des Projektes bilden, wird vom 29. bis 31. März 2019 auf dem Künstlergut Prösitz stattfinden.

 

Mit LUX19: Frauenarbeit wollen wir gleichstellungspolitische Themen aus den Artikeln der Medien in die Realität der Leute holen. Dabei streben wir Teilhabe durch Teilnahme an. Wir sind davon überzeugt, dass es in Zeiten von Radikalisierung und Politikverdrossenheit wichtig ist, alle Positionen einzubinden. Daher werden wir gezielt auch Gegenpositionen ernst nehmen. Die offenen Workshop-Formate sollen vor Ort nachhaltige Auseinandersetzungen anstoßen.

Wir begreifen Kunst als Aktivator: Kunstwerke haben das Potenzial, als Gesprächsgenerator verfestigte Gleichstellungsfloskeln aufzubrechen und neue Perspektiven im Dialog zu entwickeln. Anstatt die künstlerischen Positionen in einer klassischen Ausstellung vorzustellen, werden die Projekte im intensiven Austausch mit den Menschen vor Ort entwickelt.

Die Veranstaltungen sind öffentlich, der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Informationen können über leuchtend.ungestuem@gmail.com erfragt werden.