Aktuelle Veranstaltungen

Hier ist eine Auswahl aktueller Veranstaltungen der GEDOK Mitteldeutschland e. V. und ihrer Mitglieder.

Vergangene Veranstaltungen befinden sich unter Vergangenes; ältere Projekte finden sich im externen Archiv.

 

GEDOK en passant Galerie mit Werken von

Angelika Dietzel "Der Segen der Großmütter", vom 1. November 2019 bis 31. Januar 2020 

 

Von November bis Januar präsentiert Angelika Dietzel ihre Arbeiten zum Thema „Der Segen der Großmütter“. Es ist die erste Ausstellung zu diesem Thema, sagt die Künstlerin, mit dem sie sich bereits längere Zeit beschäftigt. Mit ihren Bildern lenkt sie den Blick auf die heutige Großmütter-generation. Es ist ihr wichtig zu vermitteln, wie wichtig die Liebe der Großmütter, ihre Weisheit und ihr Lebensüberblick für die Enkel sind.

 

Am 19. Dezember 2019, 15 Uhr führt sie durch die Ausstellung und lädt zum Künstlerinnengespräch ein.

 

Der Eintritt ist frei. 

 

Öffnungszeiten: Mo bis Freitag 9 bis 17:30 Uhr und zu den Veranstaltungen 

Haus des Buches Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig, Foyer, 1. Etage

Lesung mit Musik „Frauen im Kostüm“  

mit Jutta Pillat (Autorin) und Gisela Kohl-Eppelt (hier als musikalische Improvisatorin)

7. November 2019, 19:30 Uhr

 

In diesem Buch erzählt die Autorin Jutta Pillat in zehn Erzählungen über “Weiblichkeit“ und „pralles“ Leben. Die Geschichten spielen zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten. Sie erzählen von Frauen unterschiedlichen Alters, vom Mädchen bis zur gereiften Frau, die doch durch einen unsichtbaren Faden miteinander verbunden zu sein scheinen. Gemeinsam ist allen Frauen der Rhythmus, der auf ihrem Leben liegt und es auf magische Weise bestimmt. Und dazu, Magie oder auch nicht, simpel, der Buchstabe L. 

 

Die Autorin greift Themen auf wie: Arbeitslosigkeit, Stalking, Mobbing, Demütigung, betrachtet aber ebenso die die Stärken und die Durchsetzungskraft von Frauen.Trotz wechselnder Biografien vermittelt Jutta Pillat immer das Gefühl der Achtung für jede ihrer Heldinnen. So schreibt sie z.B. über den Entwicklungsweg einer Künstlerin bis zur Mediengestalterin. Eine gereifte Frau betrachtet den Besuch der Gerichtsvollzieherin noch nicht als das Schlimmste, entsetzlicher sind die Folgen der Katastrophe um Tschernobyl. Ist ihr schuldenträchtiger Sohn davon betroffen? Oder - wie Rieke in die Wirren der Arbeitssuche gerät, in einer Gesellschaft landet, in der sie letztendlich scheitert.

 

Nicht immer sind die Geschichten leicht zu lesen und nicht immer muss die Leserin/ der Leser mit der Autorin gleiche Meinung sein. 

Die vielseitige Künstlerin Gisela Kohl-Eppelt kommentiert das Gelesene oder setzt die Stimmung auf dem Klavier fort.

 

Der Eintritt ist frei. 

 

Haus des Buches, Lesecafé, Gerichtsweg 28, 01403 Leipzig

GEDOK-Reihe

"Schattenklang - Musik vergessener Komponistinnen"  

"Stimmen aus einem Tagebuch - Stimmen aus einem Leben"

11. Oktober 2019, 18:00 Uhr

 

Anlässlich des 200. Geburtstages werden selten aufgeführte Kompositionen von Clara Schumann zu Gehör gebracht, aber auch zwei männlichen Begleiter Robert Schumann und Johannes Brahms kommen zu Wort, um individuelle Schaffen Clara Schumanns wie an das gemeinsame künstlerische Wirken zu erinnern, der gegenseitigen schöpferischen Einflussnahme in ihren Kompositionen nachzuspüren, diese aufzuzeigen und die Aufführungen der Werke dieser Musiker*innen in Leipzig wieder zu beleben.

 

Im Konzert wird die Musik des 19. mit der Musik des 21. Jahrhunderts verknüpft. Die im Kontext Clara Schumanns entstandenen zeitgenössischen Kompositionen sollen die Aufmerksamkeit Wirken der heutigen Musiker*innen lenken. Mit der abschließenden Live-Komposition werden spannende Wege und völlig neue künstlerisch-musikalische Ausdrucksmittel aufgezeigt. 

 

Es spielen: 

Ursula Daues Alt, Klavier, Komposition & Improvisation 

Luis-Leonard Fischer Bass & Improvisation 

Brunhild Fischer Querflöte, Sounds & Improvisation

 

Der Eintritt ist frei. 

 

Stadtbibliothek Leipzig, Oberlichtsaal, 2. OG, Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11, 04107 Leipzig

Künstlerinnengespräch mit Petra Herrmann zur Ausstellung "Beseelte Stille" in der en passant Galerie  

10. Oktober 2019, 16:00 Uhr

 

"Petra Herrmanns Bilder zeigen nicht nur den schönen Schein der Dinge, sondern in lapidaren, großen Formen ihr Wesen. Und in den dichten, erdigen, manchmal kühlen, manchmal warmen Farben mit den vielen leisen Tönen liegt die emotionale Botschaft einer starken, Welt zugewandten und zugleich auch introvertierten Künstlerin. ...

Aus den archaischen, festgefügten Formen alter Dörfer Südeuropas, den schlichten Innenräumen des Alltags und den auf ganz wenige Gefäße begrenzten Stillleben sprechen eine große innere Ruhe, elementare Kraft, die Würde der Einfachheit, Wärme und Harmonie."

 

 

 

Haus des Buches / Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Finissage zur GEDOK-Jahresausstellung „Die verschwundene Nacht“ mit Diskussionsrunde „Fluch und Segen künstlichen Lichts“ 

22. August 2019, 19:30 Uhr

 

Wichtige gesellschaftspolitische Themen mittels Kunst in den Fokus zu rücken, gehört zum Selbstverständnis der GEDOK. So wird es zum Abschluss der Jahresausstellung der GEDOK „Die verschwundene Nacht“ eine öffentliche Gesprächsrunde mit Experten geben, die aus unterschiedlichen Fachbereichen die Synergien zwischen Kunst, Umwelt und Wissenschaft diskutieren.

Der Blick von Künstlerinnen auf das Thema, die künstlerische Umsetzung und Darstellung dieser Thematik wird ein Diskussionspunkt sein. Ein anderer wird sich dem Für und Wider öffentlicher Beleuchtungsquellen einerseits und dem Verzicht auf Beleuchtung öffentlicher Gebäude andererseits auseinandersetzen. Gelungene Beleuchtungskonzepte sollen ebenso wie die Herausforderungen, vor der die Stadt Leipzig steht, benannt und begründet werden.

 

Mitwirkende

Eva Lehmann-Lilienthal, Schriftstellerin

Mona Ragy Enayat, Bildende Künstlerinnen

Frank Vohla, Altenburger Astronomie Verein Bernhard Schmidt e.V. 

Karsten Kietz, Wählervereinigung Leipzig

Brunhild Fischer, Diskussion und Musik

Moderation: Petra Herrmann, Bildende Künstlerin

 

Für Interessierte besteht die Möglichkeit ab 18:30 Uhr mit einigen ausstellenden Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen.

Eintritt frei, Spenden willkommen. Zur Ausstellung wird einen Katalog herausgegeben. Die Ausstellung endet am 27. August 2019. Schirmherrin ist Gabriele Hooffacker, HTWK. Die Entwicklung der Ausstellung wurde vom Kulturamt der Stadt Leipzig gefördert.

 

Haus des Buches / Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Sybille Kuhne beim 5. Sächsischen Rednerabend, 24. August 2019, 18 bis 22:00 Uhr, Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden

 

Initiator/ Moderator/ Netzwerker: Roman Topp  

 

 

Redner 

1) Rolf Leube alias Mr. Dresden gibt sich die Ehre 

 

2) Daniela Meißner vom Kempinski spricht über den alltäglichen Wahnsinn eines Luxushotels

 

3) Sven Lorenz ist Key Note Speaker.

 

4) Sibylle Kuhne. Schauspielerin. Thema: Kultur ist ein unverzichtbares Luxusgut.

 

 

Tickets incl.MwSt. u. Essen: 59€ im Direktkauf bei Sibylle Kuhne (im Internet: https://shop.topp-vernetzt.de/produkt-kategorie/veranstaltungen/rednerabend/

E-Mail: mail@sibylle-kuhne.de

 

Hotel Taschenbergpalais Kempinski, Taschenberg 3, 01067 Dresden 

GEDOK-Jahresausstellung "Die verschwundene Nacht", 08. Juli bis 27. August 2019

 

Bei Nacht »leuchtet« unsere Umgebung - zur besseren Orientierung, aber auch aus rein ästhetischen Gründen, um zum Beispiel die Schönheit eines historischen Gebäudes ins beste Licht zu rücken. Sterne und Sternbilder am Nachthimmel sind in hell beleuchten Städten kaum erkennbar. Dass »Licht« nicht nur Positives bewirkt, der »Verlust der Nacht« Mensch und Tier in ihrer Wahrnehmung von Gefahren beeinträchtigt und negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, steht ebenso eher selten im öffentlichen Fokus. 

Die Frage, wie hohe künstliche Lichtmengen sich auf Ökologie, sowie Kultur und Sozialökonomie auswirken, weckte das Interesse der Künstlerinnen. Sie setzten sich inhaltlich damit auseinander und fanden auf einem Stadtrundgang positive wie negative Beispiele zum Einsatz künstlichen Lichts. Aus den so gesammelten Erkenntnissen und Erfahrungen entwickelten sie ihre Ideen für die künstlerischen Arbeiten dieser GEDOK-Jahresausstellung. Sie soll den Blick auf die bewusste Wahrnehmung von künstlichem Licht lenken, zum Nachdenken über dessen Notwendigkeit oder den Verzicht darauf anregen sowie Diskussionen zum sinnvollen Einsatz anstoßen.

 

Jury: Michaela Weber (bildende Künstlerin, GEDOK-Vorstandsmitglied), Anja Böttger (bildende Künstlerin), Deborah Jeromin (bildende Künstlerin, Teilnehmerin von LUX19: Frauenarbeit)

 

Vernissage am 9. Juli 2019 / 19.30 Uhr / Literaturcafé,

Begrüßung: Brunhild Fischer 

Statement: Gabriele Hooffacker

Präsentation zur Lichtverschmutzung: Frank Vohla 

Worte zur Ausstellung: Michaela Weber

Lied „Sonne scheine“: Mona Ragy Enayat

 

Eintritt frei 

 

Haus des Buches / Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Geöffnet Montag bis Freitag 9 bis 17:30 Uhr und zu den Veranstaltungen

 

Marta Pabian: signs of the body, 11. Juli bis 31. August 2019, GEDOK en passant Galerie

 

Führung durch die Ausstellung und Ausstellungsgespräch am 11. Juli 2019, 16 Uhr

 

Die polnische Künstlerin Marta Pabian aus Kielce, Polen, beschäftigt sich mit dem Menschen, seiner Gestalt, seinem Umfeld und der daraus resultierenden Atmosphäre, seinen Emotionen und Relationen.


Über ihre Arbei sagt sie: Im Mittelpunkt meines künstlerischen Schaffens steht der Mensch als Wesen im Bezug auf die Gesellschaft in der Gegenwart, hier und jetzt. Er ist beeinflusst von den Gedanken seines Umfeldes und seinen eigenen bezogen auf Akzeptanz seiner Entscheidungen und der daraus resultierenden Verantwortung für seine Taten. Sein Dasein ist eine Art der Identifikation und unterstreicht seine Identität.
Ich, oder WIR? Wieviel ICH wird eingebracht damit WIR als Gesellschaft davon profitieren? Die Grenzen zu zeichnen, Vergrößerung eigener Emanation, deformieren bekannter anatomischer und biologischer Formen. Die geschaffene Linie baut neue Qualitäten. Priorität hat dabei die Selbstfindung der eigenen Identität, den Mut sich selbst zu manifestieren und zu glauben, dass der Dialog mit sich selbst ein ehrlicher ist.

 

Haus des Buches, Foyer, 1 Etage, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Geöffnet Montag bis Freitag 9 bis 17:30 Uhr und zu den Veranstaltungen

 

Eintritt frei

 

Abschlussveranstaltung zum Internationalen Kunstsymposium "STILLE - Zwischen Abwesenheit und Kreation", 14.07.2019, ab 14:00 Uhr

 

Im Juli 2019 treffen sich 10 Künstlerinnen auf dem Parkfriedhof Leipzig-Plagwitz, um gemeinsam zum Thema „STILLE – zwischen Abwesenheit und Kreation“ zu arbeiten, großformatige Malereien zu gestalten und Musik entstehen zu lassen. Mit einem Grußwort von Christine Clauß MdL, Staatsministerin a.D. sowie Musik von Brunhild Fischer & Olaf Klimpel „athmosphiria – von stille umgeben“ findet am 14. Juli die Abschlussveranstaltung statt. 

 

Anwesend werden auch die Künstlerinnen sein, deren Werke sind im Park des Friedhofs zu sehen und zu hören.

 

 

Doris Baum// Sylvia Gerlach// Verok Gnos// Gisela Kohl-Eppelt// Marta Pabian// Jelena Radosavljevic// Maria Cornelia (Schneider-Marsfels)// Anne Worbes// Dagmar Zehnel// Brunhild Fischer

 

 

14. Juli 2019, ab 14:00 Uhr Kapelle des Parkfriedhofs, Stockmannstraße 13, 04179 Leipzig-Plagwitz (hinter der Spinnerei)